Die Rckkehr der Shee

Alle glauben ja, dass smtliche Shee vom Raumschiff geflohen sind, dies ist aber nicht der 
Fall. Denn ein Shee, besser gesagt ein Shee-Norn-Mischling, der nur die Intelligenz der 
Shee geerbt hat, den Rest aber von den Norns, war nmlich in einer der Kltekammern des 
Schiffes versteckt, um genau zu sein, in der Kltekammer des Norn-Terrariums ganz oben 
rechts, bei der Kamera und dem Atmosphrengenerator.

Aber nun zur eigentlichen Geschichte: Unser Halb-Shee erwacht gerade aus der Kltekammer, 
wir nennen ihn einfach mal Geatimmo, und bemerkt, dass nur noch Norns da sind. Geatimmo 
schaut sich berall genau um, und zuletzt entdeckt er einen neuen Teleporter und drckt 
darauf. Aber dann kommt nicht wie sonst eine Transportkugel, nein, sondern eine Art Sule. 
Und dann ist er da, auf der Docking Station! Doch was ist das? Er sieht sich um und er wird 
fndig - es ist eine Nornart, wie er sie noch nie zuvor sah! Es sind ungefhr 20 davon, aber 
er wei schnell, wie sie heit "ChiChi", weil das auf der Eierlegemaschine stand. Pltzlich 
aktiviert ein ChiChi den Teleporter, wieder ein neues Modell, und Geatimmo ist in einem 
neuen Raum. Dort steht ein riesiges Monster, glaubt er zuerst. Doch dann sieht er genauer 
hin. Es ist eine Maschine, in Shee Schrift steht darber "Warp, die schnellste Art zu rei-
sen, doch Vorsicht, die Koordinaten mssen stimmen!" Daraufhin wird das komische Gert ge-
nauer untersucht, doch aus Versehen, ohne dass es jemand merkt, wird eine kurzzeitige 
berlastung hervorgerufen. Ohne es zu wissen benutzt Geatimmo den Warp nun, weil er hofft, 
die anderen Shee zu finden. Allerdings warpte es ihn durch die berlastung auf kein Shee-
Raumschiff, sondern nach Albia.

Er schaute sich um, und das Erste, was er sah, war ein Shee, oder? Nein, es war nur eine 
Statue mit riesigen, leuchtenden Kristallen in den Hnden und als Augen. Und dort war noch 
etwas: ein uralter, fast total zerfallener Warptunnel und ein Steinkreuz. Doch Geatimmo 
interessierte es nicht, er interessierte sich mehr fr die Statue, denn er entdeckte beim 
Fu der Statue einen gut versteckten Schalter, und wie konnte es anders sein, als dass er 
ihn bettigte. Darauf schossen die leuchtenden Kristalle Energiestrahlen auf Geatimmo. Wahr-
scheinlich ein neues Transportsystem, dachte er. Das war er ja schon gewhnt. Und er hatte 
Recht, denn kurz darauf war er bei einer anderen Sheestatue, nur war hier viel mehr Platz.

Er war neugierig geworden und sah sich um. Er fand allerlei, aber ihn interessierte vor 
allem die Bcherei. Dort fand er ein Tagebuch eines Shee, darin stand: "Heute ist es endlich 
so weit, das Raumschiff ist fertig und wir fliegen morgen los. Wenn die Berechnungen stim-
men, wird der Vulkan nmlich genau um 12.38 Uhr ausbrechen und uns genug Schub geben, um ins 
All zu kommen. Schon komisch, dass uns die Katastrophen, vor denen wir fliehen, helfen wer-
den. Und falls einige unserer Norns und Ettins berleben werden und sich weiterentwickeln, 
knnten sie uns folgen, mit Hilfe des Tafelpuzzles."

Und als er weitere Bcher las, wusste er, dass er vorher in dem Warplabor tief unter Albias 
Erde war. Nun suchte er den ganzen Planeten mit Hilfe einer Karte ab, die er fand. Zuerst 
schaute er sich in dem Dorf der Ettins beim Sumpf um. Er entdeckte dort in der Decke eines 
Schilfhauses eine komische Steinplatte und nahm sie mit. Die nchste fand er im Nornbaum-
haus, bei der Glasrhre, und bald darauf Nummer 3 in der Ruine der Shee Stadt, in der Wste. 
Doch wo war die letzte? Er suchte ganz Albia ab, aber sie war da, wo er nicht hin wollte: 
bei den Grendeleiern. Mit Mhe und Not schaffte er es gerade noch, ohne entdeckt zu werden, 
mit der 4. Tafel zu entkommen. Doch die 4 Teile sahen gar nicht wie ein Puzzle aus! Aber 
wenn man es in etwas Anderes stecken wrde? Zum Beispiel in das Steinkreuz? Ja, genau dafr 
musste es sein! Darauf ging Geatimmo schnell zur Sheestatue, transportierte sich unter die 
Erde zum Transporter und was war das? Die 4 Teile passten wie angegossen in das Kreuz.

Pltzlich kam dann noch diese Sheestimme und sagte: "Hab keine Angst und tritt durch den 
blauen Wirbel der Zeit." An der primitiven Sprache merkt man, dass diese Botschaft fr 
Norns gedacht ist, dachte Geatimmo, ging aber dennoch durch den Warpwirbel. Als er dann auf 
der anderen Seite herauskam, erinnerte ihn alles an das Norn-Meso und das Norn-Terrarium, 
doch weit und breit kein Norn zu sehen! Aber berall war etwas zu hren, es waren die Stim-
men von Shee, allerdings konnten viele nicht richtig sprechen, vor allem Kinder und Jugend-
liche. Dies kannte er sonst nur von Fast Agern. Und es waren viele von ihnen, die meisten 
waren rosa. Aber Geatimo war beleidigt, weil sie ihn einfach ignorierten und weiter aen, 
spielten und sich kein bisschen um ihn kmmerten. Deshalb ging er einfach an ihnen vorbei, 
bis er an einen riesigen Ozean kam. Am Strand lagen auch wieder sehr viele Shee. Doch diese 
hier waren blau und schliefen alle. Aus Wut und Enttuschung schmiss er einen nach dem an-
deren ins Wasser ohne nachzudenken. Aber als er sich seiner Tat bewusst wurde, sprang er 
sofort ins Wasser und wollte sie retten, das war jedoch unntig, weil dort Tausende herum-
schwammen. Sie mussten amphibisch sein!

Doch warum schliefen dann so viele an Land? Dies fragte Geatimmo die blauen Shee, und die 
antworteten einfach: "An Land werden wir so schnell mde, aber wir mssen an Land, um unsere 
Eier ausbrten zu lassen. Frher war das noch einfacher, als uns andere Shee halfen und uns 
zurck ins Wasser brachten, wenn wir Eier nahmen und damit an Land gingen. Doch die Zeiten 
sind vorbei, weil die rosa Shee es sehr schnell vergessen haben, da sie beinahe Fast Ager 
sind, und die anderen wohnen in anderen Regionen. Deshalb gehen meist nur die lteren an 
Land. Aber vergessen wir es, willst du nicht mit uns essen?"

Darauf willigte Geatimmo natrlich sofort ein. Es gab Zander, Schillerlocke vom Regenbogen-
hai, Krebse, Stichlinge, albianische Riesenmuscheln und Tintenfisch, kurzum alles Tierische 
aus dem Wasser, sogar einen Piranha fr ganz Harte. Geatimmo war danach satt und froh, dass 
er nur halb Shee ist (die andere Hlfte ist ein amphibischer Nornmix). Doch als er spter 
von den drei anderen Sheearten hrte, wollte er sofort den schnellsten Weg zu ihnen wissen. 
Daraufhin zeigten sie ihm ihr einziges Portal und schickten ihn hindurch. Sie sagten, es 
wre ein Geschenk der goldenen Shee. Auf der anderen Seite des Portals war eine sehr groe 
Klippe und unter ihr der Ozean. In der anderen Richtung allerdings war eine riesige Wste, 
die alles bedeckte, was man dort sah. Pltzlich, aus heiterem Himmel, ging ein Portal hinter 
ihm auf, und ein Shee sprang auf einen der Meerks, der gerade abhauen wollte. Er verschwand 
aber auch genau so schnell wie er gekommen war. Dies geschah mehrmals, als er durch die 
Wste wanderte, mit verschiedenen Tieren. Und langsam bekam Geatimmo auch Hunger und groen 
Durst. Doch dann geschah etwas, mit dem er nicht mehr rechnete. Ein goldener Shee blieb bei 
ihm und verschwand nicht einfach. Der goldene Shee gab ihm sogar einen Teil seiner Beute und 
warpte ihn zu einer Oase. Man merkte dem goldenen Shee an, dass er nicht gerne hier bleiben 
wrde. Dann fragte er: "Was machst du eigentlich hier? In diese Wste verirren sich nmlich 
nur selten andere Shee auer uns goldenen. Und von uns sind es hier auch nur wenige, obwohl 
die Wste der einzige Ort ist, den wir wirklich mgen. Es ist halt so, dass die meisten ein-
fach genug von der Heimat haben und stndig nur wandern. Das ist nun mal so, wenn man fast 
doppelt so alt wird wie die Anderen." Darauf antwortet Geatimmo einfach nur: "Ich war halt 
neugierig, wo die Shee geblieben waren."

Kaum hatte er das gesagt, drckte der goldene Shee in den Sand, und es ffnete sich ein 
Portal direkt zu den grauen Shee. Sie lebten in einer riesigen Stadt nur aus Maschinen, und 
sie waren fast nicht wegzukriegen von ihnen, schien es. Aber das Aufflligste an dieser 
Stadt war die absolute Dunkelheit, als ob sie das Licht hassen wrden. Als Geatimmo sich 
dann an die Dunkelheit gewhnt hatte, nach ein paar Minuten, sah er eine gigantische Brut-
station, wie er sie noch nie gesehen hatte. Aber wieso war sie am Rand der Stadt? Als er 
danach fragte, hie es nur, es sei sicherer. Aber es gab keine weitere Erklrung. Pltzlich 
ein lauter Alarmton und ein rotes leuchtendes Licht! Was war los? Ein Meteor, ein Grendel, 
eine Sturmflut oder noch schlimmer? Das fragte sich Geatimmo in diesem Augenblick. Er sah 
sich um, die Eierlegestation brtete jetzt auf Hochtouren und injizierte jedem Neugeborenen 
die Chemikalie 14, aber nicht mal halb voll. Die Babys wurden danach gleich erwachsen, lern-
ten das Wichtigste des Sprachschatzes und nahmen sich eine Schlagfaust oder Schlammschleuder 
und gingen in die Mitte der Stadt. Geatimmo ging, nachdem er seine Angst berwunden hatte, 
zgerlich und neugierig auch in die Mitte, doch er schlich eher. 

Dann sah er es eine riesige Kuppel mitten in der Stadt, aber sie war zerbrochen. Was war 
darin, dass alles so hektisch gehen musste? Da sah er es, ein Busch! Nein, der Kopf eines 
weiblichen grnen Shee. Er hatte schon von ihnen gehrt, aber er war damals noch ein Baby, 
und es war viel zu schrecklich und unglaubwrdig, dass er es nicht hatte wahrhaben wollen. 
Doch es war wahr! Seine schlimmsten Albtrume! Doch die grauen Shee konnten sich gut wehren, 
sie schossen mit Schlammschleudern und nutzten Schlagfuste. Doch was war das? Ein Kfig aus 
Licht ballte sich um zwei grne Shee und wurde zu einem Ei. Dies geschah mehrmals. Es nutzte 
jedoch nichts, da immer mehr grne Shee kamen, und viele der grauen Shee tot waren oder im 
Sterben lagen, nicht zu vergessen, dass immer mehr grne und graue Shee beim Nahkampf mit-
einander vom neuen Genspleier erfasst wurden und zu Eiern wurden. Dann pltzlich flohen 
alle grauen Shee. Was hatte das zu bedeuten? War die Schlacht etwa verloren? Das darf nicht 
sein, dachte Geatimmo, aber die grnen Shee schienen ihm auch viel zu bse, darum floh er 
auch. Doch was war das? Das ganze Schlachtfeld leuchtete blau.

Und dann waren alle weg, die Eier, die Toten und die grnen Shee. Wurden sie alle wegtele-
portiert, wenn ja wohin und warum erst jetzt? Dies fragte sich Geatimmo und auch den nch-
sten Shee, der ihm begegnete. Dies war ein grauer, und der antwortete: "Die Population der 
grnen Shee muss oft gesenkt werden, weil sie sonst ausbrechen. Und der Krieg ist unsere 
einzige Mglichkeit, so schwer es auch ist. Ach, was bist du eigentlich fr eine Sheeart?" 

Daraufhin erzhlte Geatimmo seine Geschichte von seiner Geburt bis hin zu den ersten Begeg-
nungen mit den rosa Shee. Der graue Shee wurde darauf kreidebleich (obwohl er es vorher ja 
fast schon war) und sagte: "Du entstandest durch den Genspeier? Du musst eine Mischung mit 
den grnen Shee sein! Du sahst ja, wie wir den Genspleier als Waffe gebrauchen!" Whrend er 
das sagte, drckte der graue Shee unauffllig auf einen Knopf, Geatimmo bemerkte das jedoch 
und wusste, was passieren wrde. Er wusste, was fr eine Angst sie vor ihm hatten, weil er 
mglicherweise wie die grnen Shee sein knnte.

Darum floh er schnell in die Wste, das helle Licht dort blendete ihn aber, und er konnte 
deswegen nicht weiter. Allerdings verfolgte ihn auch keiner der grauen Shee, denn so wie es 
aussah, wollten sie nicht von ihren Maschinen weg und erst recht nicht ins Licht! Allerdings 
hatten die grauen die goldenen Shee alarmiert, und die alle anderen (bis auf die grnen). 
Das wusste Geatimmo aber nicht. Als dann ein goldener Shee vor ihm auftauchte, dachte er 
sich nichts dabei, aber als es immer mehr wurden, und sie ihn nur von den Portalen wegdrn-
gen wollten, um ihn verhungern zu lassen, wusste Geatimmo, was los war. Und er wusste auch, 
dass er ohne Transporter diese Wste nie lebend durchqueren knnte, dazu war sie einfach zu 
gro. Deshalb beschloss er, seine Abstammung zu nutzen: Er gebrdete sich so wild wie mg-
lich und schlug wild in der Luft herum. Das hatte auf die goldenen Shee ganz schn Eindruck 
gemacht, weil sie dachten, er sei ein Vollblut.

Somit konnte er ohne Probleme die ganze Wste durchqueren, der Ozean war auch kein Hinder-
nis. Aber die rosa Shee hatten ihn vorher einfach ignoriert. Ja, das htte er nie von ihnen 
gedacht, aber so war nun mal die traurige Wahrheit, und auch das Ende von Geatimmo. Aber nur 
das Ende auf dem Shee Planeten, denn die rosa Shee, wer htte das gedacht, ignorierten ihn 
weiterhin. ;-)

Und so kehrte Geatimmo wieder zurck auf das Shee Raumschiff. Doch diese Geschichte heit 
ja: "Die Rckkehr der Shee". Sagen wir einfach, Geatimmo hatte einfach vergessen, den Warp 
zu deaktivieren.

Und die Moral von der Geschicht, vergesst niemals nicht, wenn ihr flieht, die Tr zu schlie-
en. ;-)